Ein konservativer Rebell - zum hundertsten Geburtstag Joachim Fernaus

Natürlich haben die Feuilletons geschwiegen. Wo sonst jedes Sternchen Gegenstand ausführlichster Berichterstattung ist, da herrschte in diesem Fall Schweigen im Walde. Joachim Fernau hätte das nicht gewundert. Er kannte seine Deutschen. Sein Land war ihm „Liebe und Albtraum“, vor allem aber wußte er um die schicksalhafte Verflechtung der Menschen mit ihrer Heimat. Dem Beobachter Fernau war wohl schon vor dem Kriegsende des letzten Weltenbrandes deutlich, dass die Niederlage seines Landes nicht nur eine militärische werden sollte. Es ging um mehr.Mehr lesen...


Lumumba Stanislaus Di-Aping will nur eins: Geld!

Die G 77 ist das ZK der „Klima Welteinheitspartei“. Deren Vertreter treffen sich bekanntlich zurzeit in Kopenhagen und, als ahnte man es nicht schon, es geht natürlich hauptsächlich ums Geld. „Klima-Leugnung“ ist verdächtig; danach zu fragen, ob nicht hinter der hysterischen Klimadebatte noch ganz andere Dinge stehen, erst recht. Zum Beispiel, wer von der ganzen Aufregung und Angstmache profitiert.Mehr lesen...


Schon wieder ein Sarrazin?

Und schon wieder ein Sarrazin? Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschowsky (SPD), der sich bereits häufiger bedenklich unkorrekt über die Wirklichkeit der multikulturellen Gesellschaft geäußert hat, schenkte jetzt gegenüber einer Berliner Tageszeitung nach, als er das von der neuen Bundesregierung geplante Betreuungsgeld für Kinder scharf kritisierte: „In der deutschen Unterschicht wird es versoffen und in der migrantischen Unterschicht kommt die Oma aus der Heimat zum Erziehen.“Mehr lesen...


Die Linke: rassistisch, fortschrittsfanatisch, dumm

Die Republik stürzt, sie kippt nicht mehr nur nach links, weil sie kein rechtes Gegengewicht hat. Die Einwanderungs- und Multikultifetischisten werden immer dreister. So witterte jetzt die CDU-Politikerin Rita Süßmuth offenbar wieder Morgenluft und forderte, dass Fremde oder Fremdstämmige in Zukunft auch bei der Regierungsbildung mit Posten extra bedacht werden sollten. Es gehöre zur repräsentativen Demokratie, dass alle Bevölkerungsgruppen vertreten seien: „Der Bundesrepublik würde es gut anstehen, dabei auch die Migranten nicht zu vergessen.“Mehr lesen...


Das wahre Gesicht des Antirassismus

Antirassismus gehört zum BRD-Glaubensbekenntnis. Diese diffuse, quasi-religiöse Haltung schwankt zwischen der Vorstellung, es gebe gar keine Rassen und der Versicherung, alle Völker und Rassen seien doch irgendwie gleich. Josef Joffe definiert in diesem Zusammenhang sehr zutreffend den Antisemitismus als „Philosemitismus, der in sein Gegenteil umschlägt“. Antirassismus entsteht demnach aus der Überwertung einer anderen Ethnie. Mehr lesen...


Nicht gut, Herr zu Guttenberg

Die CDU/-CSU-Geheimwaffe zu Guttenberg hat zu früh geplaudert, was seine Stichwortgeber für die Zukunft eigentlich vorgesehen haben. Was RP-Online jetzt meldet, das wäre frühestens etwas für den 28. September gewesen. Im Moment sind eigentlich solche Seifenblasen wie „Vollbeschäftigung“ dran, die Genosse Steinmeier zur Zeit fleißig pustet. Mehr lesen...


EU-Kampf gegen die Glühbirne

Zum Totenkult eines Homunkulus. Als die Nachricht vom Tod Michael Jacksons weltweit durch die Lautsprecher der Radios quoll, auf den Fernsehbildschirmen nervös flimmerte und sich über die Datenautobahn per Hochgeschwindigkeit in die heimischen Rechner wälzte, da erinnerte man sich wehmütig an Joachim Fernau. Über das Ende der Genies hatte er nicht geklagt – nein, er hatte das eher wie ein Arzt diagnostiziert. Hier war wieder einmal der Beweis; nicht daß man darüber froh wäre. Mehr lesen...


Es ist Spätabend geworden

Plädoyer für eine wirkliche Umweltschutzpolitik. Den Kampf gegen die krummen Gurken musste das Brüsseler Polit-Büro inzwischen aufgeben. Nun sind die Glühbirnen dran. Hintergrund: Wenn man in Europa schon nicht Arbeitslosigkeit und Verschuldung wirksam bekämpfen kann, dann soll wenigstens die Erderwärmung gestoppt werden, so die kuriose Logik der etablierten Parteien. Mehr lesen...


Linker Hass - beschönigt und geduldet

Als letzte Woche in Hamburg Autos in Flammen aufgingen, da hatte die Hamburger Morgenpost etwas von Waldbrand. Auf der Titelseite brannte es lichterloh. Während hier noch der Begriff Autonome gewählt wurde, war in den gleichgeschalteten Medien nur etwas von Unbekannten zu hören. Die Wahrheit ist: Es waren linke Gleichheitsfanatiker, die ihre Anschläge wieder einmal verübten. Ihnen ist das Hirn von einer Ideologie vernebelt, das den ganzen Staat und seine Entscheidungsträger durchzieht.Mehr lesen...


„Zuwendung, Zärtlichkeit, Zeit“ – Für eine rechte Familienpolitik

Wahlkampfzeit ist Wunschzettelzeit. Parteien überbieten sich in Versprechungen, was nach dem Wahltag alles besser werden soll. Im Zentrum des Ringens um den Wähler steht trotz aller ideologischen Bekämpfung durch die 68er noch die Familie. Eigentlich sollte sie längst abgeschafft sein – in Kinderkrippen ist eine totale Kontrolle viel besser möglich –, und trotzdem wird doch verbale Rücksicht auf so genannte konservative Schichten genommen. Mehr lesen...


Die Rückkehr des Feudalismus

Die westliche Welt hält sich etwas auf Freiheit und Freizügigkeit zugute. Der Freie Markt ist das Glaubensbekenntnis der modernen Welt, Gleichheit das „elfte Gebot.“ Aber Freiheit gilt nicht für jeden, und einige sind im realexistierenden Kapitalismus „gleicher“. So ist die Wirklichkeit. Gleich ist, wer Geld hat – mit oder ohne Arbeit. Ansonsten gilt, dass wir in diesen Tagen eine Rückkehr des Feudalismus erleben. Mit dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. Jahrhundert wurde der moderne Staat geboren. Mehr lesen...


Cems und Marias Sorgen

Wirklich blöd. In Zukunft wird es den Altparteien schwerer fallen, die Verbrechensstatistiken zu fälschen. Das mag auch der Grund gewesen sein, warum Maria Böhmer den „rückläufigen Trend“ bei den Einbürgerungen händeringend zu erklären suchte. Böhmer war aufgeregter als ein Arbeitsminister, der der Öffentlichkeit Gründe dafür liefern muss, warum trotz Rekordgewinnen immer noch Massenarbeitslosigkeit zu verzeichnen ist. Wenn er sich überhaupt verantwortet. Die Presse versorgt den Bundesbürger auch lieber mit den neusten Berichten von der Hochzeit des Boris Becker. Mehr lesen...


Diktierte Geschichte - Dan Brown erzählt uns von Europa

Italien, Sommer, Sonne und ein x-beliebiger Zeitungskiosk. Die BILD-Zeitung, ein Blatt für den gepflegten Bildungsbürger und, immer auch, in der Auslage Dan Brown. Dan Brown gehört zur bundesrepublikanischen Populärkultur. Er ist Teil jener US-amerikanischen Leitkultur, die manche lieben, andere hassen. Die amerikanische Art zu leben, diktiert den Europäern sehr erfolgreich sogar ihre eigene, europäische Identität auf. Das Geschichtsbild ist in Hollywood gemacht. Mehr lesen...


Moral braucht Rückgrat

Papst Benedikt als klerikaler Schmittianer. Die Papstreise in den Nahen Osten ist nachrichtentechnisch schon wieder vergessen. Interessant war sie für die veröffentlichte Meinung ohnehin nur dort, wo es galt, sich mit dem deutschen Schuldkomplex auseinanderzusetzen. Wie würde der deutsche Papst in Yad Washem sprechen? Sprach er von „getötet“ oder von „eliminiert“? Hat er sich entschuldigt oder nicht? ...Mehr lesen...


Der türkische Wolf hat Kreide gefressen

Als vor wenigen Wochen der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover sein Land für den Beitritt zur EU anempfahl, da hatte der türkische Wolf wieder einmal pfundweise Kreide gefressen. Derselbe Erdogan, der noch im Februar letzten Jahres seine Landsleute in einer Kölner Arena chauvinistisch aufgeputscht und ihnen erklärt hatte,...Mehr lesen...


Totalitarismus bekämpfen

Totalitarismus ist ein Markenzeichen unserer angeblich so offenen „westlichen Wertegemeinschaft“, die kollektiv zu preisen, die Pflicht jedes Bundesrepublikaners ist. In Akten des gemeinschaftlichen Bekenntnisses verpflichtet man sich dazu, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu sein, stets Unterdrückte und Ausgestoßene mental zu unterstützen, vornehmlich Außenseiter. Mehr lesen...


Die leidenschaftliche Suche nach der Volksgemeinschaft

Wenn sich im September dieses Jahres der 50. Todestages Hans Grimms jährt, dann wird sich, dafür muß man kein ausgewiesener Prophet sein, das deutsche Feuilleton sehr zurückhalten. Es wird keine Hans-Grimm-Straße eingeweiht werden und auf dem Lehrplan der Schulen und Universitäten werden die großartigen Novellen, Romane und Essays des Dichters nicht zu finden sein. Mehr lesen...


Naiv oder zynisch

CDU-Vorschläge zur Rettung des Deutschen sind untauglich Wenn sich die CDU hierzulande für nationale Werte öffentlich einsetzt, dann sollte immer eine gehörige Portion Skepsis angesagt sein. Die Geschichte dieser bundesrepublikanischen Lizenzpartei von Siegers Gnaden zeigt bereits bei flüchtiger Beschäftigung mit dem Thema, daß die Christdemokraten in den letzten sechs Dezennien eher mit dem Schein nationalen Wollens kokettiert haben. Mehr lesen...


Das System trocknet aus

Die Lehren aus der Hessen-Wahl. In Hessen wurde gewählt. Dieser Satz erregt bereits ein paar Wochen nach Vollzug des Urnenganges kein sonderliches Interesse mehr. Hessen, spätestens seit dem Aufstieg der Grünen eine Art politisches Laboratorium in Deutschland, sollte man aber doch auch jetzt, im Superwahljahr 2009, näher unter die kritische Sonde nehmen und seine Lehren daraus ziehen. Mehr lesen...


Die Vermittlung eines nationalen Lebensgefühls

Politische Bewegungen und Parteien befinden sich im ständigen Veränderungs- und Erneuerungsprozeß, weil sich die Wirklichkeit ständig verändert. Wenn man politisch nicht in dieser Wirklichkeit steht, wenn man nicht die realen Sorgen und Nöte der Bevölkerung kennt, kann man nicht verstanden werden. Das heißt nicht, daß sich das weltanschauliche Fundament nach politischen Moden richtet. Mehr lesen...


BRD: Parteienstaat im Endstadium

Mit dem Parteienstaat in Deutschland ist es ein bißchen so wie mit der internationalen Finanzwelt. Kurz vor dem Zusammenbruch sah dort noch alles ganz prächtig aus. Windige Anlageberater schwatzten Rentnern unbekümmert „todsichere“ Wertpapiere auf, die am Ende aber mehr tot als sicher waren. Eine Kritik am System, in der der „Freie Markt“ wie eine göttliche Macht walten darf, hätte wie Majestätsbeleidigung geklungen.Mehr lesen...


Die Ausbildung eines nationalen Milieus - Vierzehn Thesen

Das Verhältnis der NPD zu Kräften aus dem parteiungebundenen Bereich ist ein Dauerthema, seit die so genannte Volksfront ausgerufen worden ist. Freund wie Feind versucht mit der Kooperation zwischen den unterschiedlichen Bereichen, die NPD wahlweise klein oder groß zu schreiben. Die Diskussion krankt allerdings fast immer an einer mangelnden Konkretheit, bzw. daran, daß sie weitgehend unpolitisch geführt wird. Egal ob bei der Neujahrsbotschaft Udo Voigts oder bei der Erklärung Thomas Wulffs Anfang des Jahres. Mehr lesen...


Der bevormundete Staat

Angeblich leben wir im freiesten Staat auf deutschem Boden. Jede Kritik wird als verfassungsfeindlich verunglimpft. Dies geschieht mit gutem Grund – aus Angst, man erkennt die Mechanismen dieser Demokratur. Denn sieht man hinter die Fassade dieses Gemeinwesens, zeigt sich nur Gängelung und Bevormundung. Der Jurist Johann Braun formuliert dies in seinem neuen Buch "Wahn und Wirklichkeit"...Mehr lesen...


Offene Räume

Die Freiheit ist Tod, es lebe die Freiheit – Das Erbe der 68er antreten. Die Flanken dieser Nachkriegsrepublik Deutschland sind offen. Das System als Gesamtheit jener Elemente, die nach 1945 als Nutznießer des US-amerikanisch dominierten liberal-kapitalistischen Systems aufeinander bezogen waren, verblaßt im Schein der Abendsonne, die bekanntlich auch noch das Zwergenhafte zum Scheinriesen verzerrt. Mehr lesen...


Verantwortlich für Asse II

Radioaktiver Müll bedroht die Menschen an der Asse.
Die gleichen Politiker, die für den Asseschacht jahrzehntelang verantwortlich waren, tun jetzt so, als könnten sie die Probleme lösen. Die verantwortlichen Politiker müssen zur Verantwortung gezogen werden. Mehr lesen...


Ohne Bevormundung der Systempolitik

Es ist schon aberwitzig, mit welchen Begründungen diese Systemparteien ihre Teilnahme an der Messe abgesagt haben. In den Absagen offenbart sich ein merkwürdiger Toleranzbegriff. Nach den Vorstellungen von CDU, SPD, FDP, Linke und Grünen ist eine politische Partei umso toleranter, je mehr sie die NPD ausgrenzt und intolerant behandelt. Steffi Lemke behauptet, die NPD sei ein erklärter Feind der offenen Gesellschaft und der parlamentarischen Demokratie und dürfe deshalb zu der Politik-Messe nicht eingeladen werden. Richtig ist, daß die NPD die parlamentarische Demokratie als erneuerungsbedürftig ansieht.Mehr lesen...


Treitschkestraße muß bleiben!

Es ist schon aberwitzig, mit welchen Begründungen diese Systemparteien ihre Teilnahme an der Messe abgesagt haben. In den Absagen offenbart sich ein merkwürdiger Toleranzbegriff. Nach den Vorstellungen von CDU, SPD, FDP, Linke und Grünen ist eine politische Partei umso toleranter, je mehr sie die NPD ausgrenzt und intolerant behandelt. Steffi Lemke behauptet, die NPD sei ein erklärter Feind der offenen Gesellschaft und der parlamentarischen Demokratie und dürfe deshalb zu der Politik-Messe nicht eingeladen werden. Richtig ist, daß die NPD die parlamentarische Demokratie als erneuerungsbedürftig ansieht.Mehr lesen...


Die Heiligsprechung des Zwecks

Es ist von jeher verdächtig, wenn Parolen und Bekenntnisse zu laut und vor allem zu oft verkündet werden. Spätere Historiker werden, wenn sie denn überhaupt Zeugnisse unsere auf Chip-Karten abgespeicherten »Fast-Food-Kultur« in den Händen halten sollten, aus diesen Tagen die Begriffe »Freiheit« und »Toleranz« besonders oft lesen. Doch die gleichen Historiker werden bald, wenn sie an der Oberfläche dieser Propaganda kratzen, erkennen, daß es wie in jedem Zeitalter ist: Besonders unverträgliche Despoten haben, wie Kinder, das unstillbare Bedürfnis, ihr Tun zu bemänteln.Mehr lesen...


Zum Tode von Yrsa von Leistner

Man erkenne den Wert einer Kultur daran, wie sie mit den Toten umgeht, heißt es. Schaut man sich unter dieser Voraussetzung die heutige deutsche und europäische Kultur an, die Jahrestage vornehmlich unter dem Aspekt eines wie auch immer gearteten Schuldbekenntnisses begeht und die Helden zu Verbrechern stempelt, fällt die Bestandsaufnahme schon nicht sehr vorteilhaft aus. Schaut man dann noch auf die Lebenden sowie die Kommenden, dann ist eine gewisse Resignation beim Betrachter schon fast zwangsläufig.Mehr lesen...


Ein Beitrag zur Positionierung nationaler Politik gegen die Linkspartei

Die NPD führte Anfang dieses Jahres eine Kampagne durch, um ihr Kernanliegen auch zwischen den Wahlkämpfen in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Das Thema: »Sozial geht nur national«. Wir kämpfen bekanntlich mit einem Gegner, der verfemt und verleumdet. Es ist dies zunächst auch ein Kampf um die Begriffe. Die Systempolitik prägt die Begriffe, wir wissen das, und die Masse denkt so, wie es in den gleichgeschalteten Massenmedien vorgegeben wird. Rechts oder national ist gleich böse. Links ist gut und richtig, ebenso wie liberal.Mehr lesen...


Faust

Den Poeten bindet keine Zeit«
1808 erschien der Tragödie erster Teil vom Faust
Die Frage, was ist deutsch, wird von Rechten wie Linken oft gleichermaßen in den Raum gestellt. Dies freilich aus verschiedenen Gründen. Linke, international motivierte Frager haben ein Funkeln in den Augen, weil sie den Befragten in die Ecke treiben möchten. Für sie gibt es nur Menschen und die Frage der Nationalität beschränkt in der Regel auf den Hinweis, daß man Eisbein mit Sauerkraut zur Not auch in südlichen Gefilden essen kann.Mehr lesen...


Aussichten auf den Bürgerkrieg

Europa muss mehr als eine Geldgemeinschaft sein. Wenn sich der Alte Kontinent im Globalisierungsdruck bewähren will, sollte ein gemeinsam Verbindendes entstehen. Die Zurückschlagung des Islams als kulturfremde Religion in Europa wurde nach der Belagerung Wiens und der spanischen Requonquista einst mit viel Blut bezahlt. Es ist nicht einzusehen, warum Europa nach dem Einwanderungsdruck seine kulturelle Identität jetzt auch noch durch einen EU-Beitritt der Türkei zusätzlich gefährden will. Eine weitere freie Einwanderung der Türken wäre bekannter maßen die unabwendbare Folge.Mehr lesen...


Der Prometheus der Klänge

Zum hundertsten Geburtstag von Herbert von Karajan - Deutschland im Januar 2008. Ein feiner Nieselregen hängt wie Nebel in der Luft. Ein kleines Kind steht vor dem Schaufenster eines Musikladens und zupft seiner Mutter am regenfeuchten Mantel: »Mutti, warum schaut der Mann so grimmig. Ist das der Beethoven von meiner CD?« Und: Ein Autoradio. Mit hoher Fistelstimme ereifert sich der Kommentator eines »Kultur«senders.Mehr lesen...


„Warum ich mich politisch engagiere“

Interview mit Andreas Molau, Spitzenkandidat der NPD in Niedersachsen. Wir haben Andreas Molau, den stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden von Niedersachsen und Spitzenkandidaten seiner Partei zur bevorstehenden niedersächsischen Landtagswahl, über seine zeitgeschichtlichen und aktuell-politischen Einschätzungen befragt.Mehr lesen...


Aleviten – Sunniten, Türken – Kurden

Wenn man heute einen Krimi dreht, dann sollte der Täter möglichst Deutscher sein. Da kann man im Sinne der politischen Korrektheit nichts falsch machen. Deutsche können gerne als asozial dargestellt werden, sich an Kinder vergehen, triebgestört sein oder was auch immer sich perverse Drehbuchschreiber einfallen lassen können. Sprengt man alle Grenzen, ist der Täter ein Nazi-Monster, kahlschädlig, doof und brutal. Hier sind dem schlechten Geschmack keine Grenzen gesetzt.Mehr lesen...


»Wißt ihr, warum die Sterne stehen?«

Lichtverwandte Zeit – das neue Album von Jörg Hähnel. »Wer nicht fragt, bleibt dumm«, hämmerte man ganzen Kindergenerationen ein. Der kritische Diskurs schien, es ist noch gar nicht so lange her, ein Privileg des aufgeklärten Geistes zu sein. Und glaubte links zu stehen. Man bewältigte so mancherlei mit diesem kritischen Verstand, nicht nur die Vergangenheit, sondern vor allem auch alles Unerklärliche, an dem das Herz der Menschen hängt, oder man müßte besser sagen hing. Denn der Abnabelungsprozeß, der von den Protagonisten der 68er eingeleitet wurde, war alles in allem sehr erfolgreich.Mehr lesen...


Die Suche nach der Harmonie

Die ewige Frage nach einem »Was ist deutsch?« würde unweigerlich auch bei ihm seine Antwort finden. Nicht, daß ein urwüchsiger Niedersachse auch gleichzeitig ein beispielhafter Deutscher sein muß. Aber dieser Heinrich Christian Wilhelm Busch repräsentiert so recht das, was Goethe in seinem Faust anklingen läßt, als er von den zwei Seelen schreibt, die in seinem alter ego und womöglich in der Deutschen Brust bis heute schlagen. Der Begriff »Zwiespalt« formt sich aus jenem Teil des deutschen Gemütes, der ihn von denen anderer Völker, besonders der westeuropäischen unterscheidet.Mehr lesen...


Poet der Farben

zum 200. Geburtstag von Carl Spitzweg. Es gibt in der Geschichte immer Menschen, deren Namen sind Programm. Sie benötigen keinen Vornamen. Wer von Spitzweg spricht, der hat tatsächlich »einen Spitzweg« vor Augen. »Ein Spitzweg«, das ist Biedermeier. Biedermeier, das ist Betulichkeit, Häkeldecke, der strickende Kanonier, der arme Poet, das ist die Familie auf dem Sonntagsausflug, Vater voran, den Zylinder auf dem Wanderstecken, der Bauch leicht gewölbt, Kind und Frau im idyllisch wogenden satten Gelb der Ernte hinterher schreitend.Mehr lesen...


Wie befohlen beschlossen

Wer das miterlebt, weiß, warum es in diesem Land Politikverdrossenheit gibt. Wer diese Leute sieht, weiß, warum in diesem Land nichts läuft. Im Kreistag Wolfenbüttel, da sitzt man unter sich. Zuschauer gibt es in der Regel nicht, höchstens Zaungäste und Ausgegrenzte. Ansonsten immer die gleiche Besetzung. Abweichungen werden nicht gern gesehen. Daß die NPD seit der letzten Kommunalwahl im Kreistag mit einem Abgeordneten vertreten ist, hat Landrat Jörg Röhmann als alter Panzeraufklärer offenbar übersehen.Mehr lesen...